Weicher Stuhl, der ohne erkennbaren Auslöser auftritt. Blähungen nach dem Fressen, manchmal mit hörbarem Grummeln. Ein Hund, der nach dem Essen nicht aufgedreht, sondern eher gedämpft wirkt. Gelegentlich Gras fressen, als würde der Körper selbst nach einem Ausgleich suchen.
Einzeln betrachtet wirkt keines dieser Symptome dramatisch. Zusammen, und vor allem wenn sie immer wiederkommen, beschreiben sie ein Muster, das viele Hundehalter*innen kennen: ein Hund mit chronisch empfindlichem Bauch, ohne dass je eine klare Diagnose gestellt wird.
Der Besuch bei der Tierärztin ergibt keinen Befund. Also wechselst du das Futter. Erst Monoprotein. Dann getreidefrei. Dann Frischfutter. Jedes Mal denkst du: Diesmal könnte es klappen. Und tatsächlich, die ersten zwei Wochen sieht alles besser aus. Aber dann, fast immer nach der dritten oder vierten Woche, schleicht sich das Muster zurück. Weicher Stuhl. Blähungen. Das gedämpfte Energielevel. Und du stehst wieder am Anfang.